Von Qin Shi Huang, der die sechs Reiche vereinte, bis heute, 2245 Jahre. Doch sind es nur 2245 Mal, dass das Getreide reif wurde. Seit den Reformen und der Öffnung im Jahr 1978 sind erst 66 Jahre vergangen, seit die Qing-Dynastie endete. Ein Mensch lebt etwa 70 Jahre, also sind 2245 Jahre nur 32 Leben, die aneinandergereiht sind.


Wenn du im Weizenfeld stehst und die Wellen des Getreides siehst, verstehst du plötzlich: Das, was man „tausend Jahre und mehr“ nennt, ist nur das Land, das die Saat wechselt, und der Mond, der ein paar Runden mehr um den Himmel zieht.
Als Kinder haben wir das Lied "秦时明月汉时关" gesungen und verstanden nicht, warum die alten Menschen beim Blick zum Mond so verträumt waren.
Bis zu dem Tag, an dem wir den Vollmond sahen, den Li Bai damals bewunderte, wurde uns bewusst, dass der gelbe Boden, auf dem Qin Shi Huang schreiten, noch immer unter unseren Füßen liegt, der Meereswind, den Su Shi bewunderte, streicht noch immer über unsere Wangen, die Ziegel der Großen Mauer sind noch immer auf den Bergkämmen gebaut, doch die Drachenroben des Kaisers sind längst zu Staub geworden.
Das fairste im Leben ist, dass die Zeit sich nicht darum kümmert, ob du ein Kaiser, ein General oder ein einfacher Händler bist – sie gibt dir nur ein paar Dutzend Mal die Gelegenheit, das reife Getreide zu ernten. Die Zeit ist wie ein galoppierendes Pferd, das mit der Peitsche getrieben wird, Tag und Nacht fließen wie fallende Blütenblätter und Wasser.
Als Li Bai damals den Himmel über dem Mond erhob, dachte er nicht an Hypotheken oder Autokredite, sondern an das Gefühl, das "Geld, das man ausgibt, kehrt immer wieder zurück".
Als Su Shi nach seiner Verbannung nach Huangzhou war, sorgte er sich nicht um Beförderung oder Gehaltserhöhungen, sondern um die Frage: "Wann werde ich zurückkehren und ein freier Mensch sein?"
Das Leben ist wie der Wind im Weizenfeld, der durch die Paläste von Qin Shi Huang weht, durch Tang Bohus Pfirsichblüten-Hütte, und schließlich auch durch deine Jahre. Statt sich darüber zu ärgern, wie viele Mauern der Wind umwerfen kann, sollte man den Moment genießen, in dem der Wind durch die Finger gleitet. Schließlich wird das Getreide reif, und der Mond wird mal voll, mal halb.
Und unser Leben ist nur eine Suche nach einer bequemen Haltung, um diese Jahrzehnte des reifen Getreides so zu leben, dass es würdevoll aussieht.
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