Odaily Sternenzeitung berichtet: Seit Oktober letzten Jahres haben börsennotierte Bitcoin-Mining-Unternehmen mehr als 15.000 BTC verkauft, was darauf hindeutet, dass sich die Branche vom früheren HODL-Ansatz während des Bullenmarkts wegbewegt. Der Oktober letzten Jahres markierte den Höchststand des Marktes, und die anschließende starke Korrektur führte zu einer branchenweiten Entschuldung.
Daten von Miner Weekly, einer Tochter von TheEnergyMag, zeigen, dass mehrere große Mining-Unternehmen an dieser Verkaufsrunde beteiligt waren: Cango verkaufte im Februar 4.451 BTC, etwa 60 % seiner Reserven; Bitdeer hat Berichten zufolge im vergangenen Monat alle Bitcoin-Reserven aufgelöst; Riot Platforms verkaufte im Dezember letzten Jahres mehrere BTC-Positionen; Core Scientific plant, im ersten Quartal dieses Jahres etwa 2.500 BTC zu verkaufen.
Das börsennotierte Mining-Unternehmen MARA Holdings sorgte diese Woche für Aufsehen, da eine Aktualisierung der Regulierungsdokumente darauf hindeutet, dass es möglicherweise gleichzeitig Bitcoin kauft und verkauft, um flexibel zu bleiben. Vizepräsident Robert Samuels von MARA klärte, dass das Dokument flexible Verkäufe erlaubt, aber keine groß angelegte Liquidation bedeutet. MARA hält derzeit über 53.000 BTC und ist damit nach Strategy das zweitgrößte börsennotierte Unternehmen mit Bitcoin-Beständen.
Die Gewinnmargen in der Branche schrumpfen kontinuierlich, und einige Beobachter sagen, dass dies die schwierigste Profitabilitätsphase in der Geschichte der Mining-Unternehmen sei. CleanSpark hat seine Bitcoin-gesicherten Kredite vollständig zurückgezahlt, um das Finanzrisiko zu verringern.